Termine
Lesen Sie ausgewählte Inhalte aus dem aktuellen Pfarrblatt oder laden Sie sich das gesamte Heft auf ihren Computer. Ältere Ausgaben des Pfarrblattes finden sie im
Archiv.

Pfarrgemeinderat - was ist das?
Download
aktuellen Ausgabe
herunterladen (pdf, 3.09 MB)

Das Thema der heurigen PGR-Wahl möchte ich im diesmaligen Wort des Pfarrers etwas deuten:
Die Kirche ist der fortlebende Jesus Christus, der „für uns und zu unserem Heil Mensch geworden ist“, und so hat die Kirche diese Wahrheit, für die Menschen und zu ihrem Heil dazusein, fortzusetzen. Die Pfarre ist „vor Ort“ die konkrete Ausformung von Kirche, durch sie soll dieser menschenfreundliche Gott spürbar werden. Alles, was wir tun, hat diesem Auftrag zu dienen. Die vielen Angebote der Pfarre Voitsberg möchten eben das aufzeigen: Wir sind für die Menschen da, weil Gott für sie da ist. Seelsorger, Pfarrgemeinderäte und viele andere Mitarbeiter möchten Wege und Hilfen zur Lebensgestaltung weitergeben, welche sie nicht selbst erfunden haben, sondern die Gott uns vor allem in Jesus gebracht hat.
Die Pfarre ist kein Selbstzweck, sondern dient dem Menschen und möchte seine Gottesbeziehung fördern, weil das der einzige Fortschritt ist, der wirklich zählt. Wir sind davon überzeugt, dass die Haltungen, die Gott uns vor allem in Jesus gezeigt hat, stimmen. Unser Leben gelingt trotz negativer Situationen, wenn wir uns an Gott halten. Das den Menschen zu bezeugen, sind wir da. Wie Gott geht es auch uns ausschließlich um sie. Wir als Pfarre sind weder gewinnorientiert, noch soll irgendwelche Macht ausgeübt werden.
Wir können, denke ich, ohne Übertreibung sagen: „Gut, dass es die Pfarre gibt“, weil von ihr vieles an Positivem in die Gesellschaft hereingetragen wird. Darum lade ich herzlich ein, sich an der PGR-Wahl zu beteiligen und sich Gedanken zu machen, wer in Zukunft in der Pfarre Verantwortung mittragen soll, damit sie für uns weiterhin eine große Hilfe und eine Quelle der Kraft und der Zuversicht sein kann.
Ihr Dechant und Pfarrer Dr. Erich Linhardt
Winfried Berchtold
1. Was war meine Aufgabe im PGR?
Ich bin seit zehn Jahren Vorsitzender des Pfarrgemeiderates. Mein Verantwortungsbereich liegt darüber hinaus in der Organisation verschiedener Feste wie z.B. Pfarrball, Erntedank, Fronleichnam und lebende Krippe im Klosterhof. Wo ich gebraucht werde, helfe ich mit.
2. Warum spielt der Glaube eine wichtige Rolle in meinem Leben?
Ohne Glauben geht für mich gar nichts. Ich vertraue darauf, dass Gott uns hilft.
Mag. Sabine Pölzl
Zu 1) Während der Sitzungen der letzten PGR-Periode war ich als Schriftführerin mit dem Verfassen der Protokolle und der Tagesordnungen beschäftigt. Über diese Tätigkeit hinaus sah ich meine Aufgabe in der pfarrlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und so wurde mir die Vorbereitung der Firmlinge auf den Empfang des Sakraments in den letzten Jahren ein großes Anliegen.
Zu 2) Der Glaube an einen liebenden Gott gibt mir in meinem Leben Kraft und Orientierung. Er lässt mich auf das Gute in jedem einzelnen Menschen hoffen.
Sabine Spari
Zu 1) In der letzten PGR-Periode war ich mit einigen anderen Personen für die Bereiche Familie und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Zu 2) Der Glaube an die Liebe gibt mir Kraft. Es ist schön, die Gewissheit zu haben, angenommen zu sein. Für mich ist der Sonntag der Tag zum Kraft tanken.
Maria Kassler
Zu 1) Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Gestaltung der Ministrantenstunden, der Erstkommunionvorbereitung und den diversen Veranstaltungen der Jungschar war ich auch im Pfarrgemeinderat in den letzten fünf Jahren als Kinder- und Jugendvertreterin tätig. Bei verschiedenen Veranstaltungen war ich für das Wohngebiet Grazer Vorstadt zuständig. Es macht mir sehr viel Freude, meine von Gott gegebenen Talente und Fähigkeiten in der Pfarre einzusetzen.
Zu 2) Im Alltag gibt mir der Glaube Orientierung und in vielen Situationen Freude, Licht, Hoffnung und Trost. Gottes Liebe wird für mich durch das Arbeiten mit Kindern erfahrbar.
Roswitha Grinschgl
Zu 1) Meine Aufgabe als PGR und Mitglied des Wirtschaftsrates war, Entscheidungen mitzutragen und in verschiedenen Bereichen mitzuarbeiten.
Zu 2) Der Glaube ist für mich Unterstützung in allen Belangen. Eine Tankstelle, um Kraft zu tanken für die Mühen im Alltag.
Kunigunde Krammer
Ich sehe es als Bereicherung meines Lebens, mit Menschen persönlich in Kontakt zu treten. War es mit jungen Menschen bei den Sternsingern oder jetzt mit älteren Menschen im Rahmen der Altenpastoral. Das Führen von Gesprächen, das Gefühl des „Gebrauchtwerdens“ und das Erfahren von Gemeinschaft mit Jung und Alt im Pfarrgemeinderat helfen mir persönlich, Krisen zu überwinden und sind für mich Kraftquellen.
Markus Oswald
Zu 1) Meine Aufgabe war, im Wirtschaftsrat tätig zu sein. Es ging um die beratende Funktion in Sachen Wirtschaftsangelegenheiten in der Pfarre. Kirchliche Feste durfte ich mitgestalten und die kirchliche Gemeinschaft fördern.
Zu 2) Ich bin schon von Kindheit an sehr gläubig aufgewachsen und habe dadurch erfahren, dass der Glaube in der Familie und im Beruf eine wichtige Rolle spielt, da der Zugang zu den Menschen ein anderer ist als ohne Glaube. Ich glaube an Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, und ich bete, dass unsere Welt weiter fortbesteht im Glauben und in der Liebe. Ich will Vorbild sein für unsere Kinder und Jugendlichen, dass auch sie im Glauben gestärkt werden. „Wo Glaube, da Liebe. Wo Liebe, da Friede. Wo Friede, da Segen. Wo Segen, da Gott. Wo Gott, keine Not!“
Elisabeth Schabel
Zu 1) Ich arbeite im Liturgieausschuss mit. Dort habe ich die Aufgabe, das Schmücken der Kirche zu den Festlichkeiten zu organisieren (z.B. Ostern, Fronleichnam, Erntedank, Advent…) und mitzuhelfen, wo ich gebraucht werde. Auch bei der Caritas bin ich aktiv. Als Altenpastoralmitarbeiterin bringe ich an den Geburtstagen den Geburtstagskindern Glückwünsche und ein Präsent der Pfarre.
Zu 2) Ich finde im Glauben immer wieder die Kraft, für meine Familie und meine Mitmenschen da zu sein und alles anzunehmen und für mich positiv zu sehen.
Waltraud Schirgi
Zu 1) Meine Arbeit im PGR sehe ich vorrangig in der Unterstützung unserer Seelsorger.
Mein besonderer Bereich galt der Organisation diverser kirchlicher Feste und der Öffentlichkeitsarbeit. Wichtig sind mir immer die Kontakte und Gespräche mit den Menschen unserer Pfarre. Voraussetzung für die Arbeit im PGR ist die Freude am Gestalten des Pfarrlebens, aber auch die Fähigkeit Kompromisse einzugehen und zu akzeptieren.
Zu 2) Glaube ist für mich Halt im Leben und doch Freiheit, Wissens- und Kraftquelle, Lebenshilfe, Gnade und der Weg zu Gott!
Es lohnt sich, unserer Kirchengemeinschaft anzugehören, denn in der Gemeinschaft „geht“ sich‘s leichter.
© Dekanat Voitsberg 2006, 2007 - Letzte Aktualisierung dieser Seite am 17. 12. 2009