Pfarre Voitsberg

Termine

Erstkommunion VS Voitsberg 2c / 2d

WO:

WANN: 2012-06-03 09:00:00

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Gruppen

Erstkommunion

Informationen zur Erstbeichte

Religiöser Hintergrund

ErstbeichteDie Beichte dient dazu, uns die Möglichkeit zu geben, unser Fehlverhalten zu erkennen, es zu äußern und durch Vergebung von damit verbundenen Schuldgefühlen befreit zu werden. Durch die Beichte wird für uns die Gnade Gottes spürbar. Sie stellt eine wertvolle Vorbereitung für die Eucharistiefeier dar. Die Beichte ist ein Sakrament und somit ein Fundament unserer kirchlichen Gemeinschaft.

Beichtvorbereitung in der Schule

Die Kinder werden in der zweiten Volksschulklasse sowohl auf die Erstbeichte als auch auf die Erstkommunion vorbereitet.

In den Religionsstunden werden die Schüler zur Gewissenserforschung angeregt. Sie überlegen mit Hilfe profaner und biblischer Erzählungen, wann sie sich von Gott und den Mitmenschen entfernt haben (z.B. Streit, Neid, Eifersucht, Lieblosigkeit,...), welche dieser Handlungen sie bereut haben und wie sie diese Fehlverhalten wieder gut machen können (z.B. sich entschuldigen, liebevoll verhalten, beten,...).

Die Beichte bietet den Kindern die Möglichkeit, Altes loszulassen und neu zu beginnen.

Wie erleben die Kinder die Beichte?

Die meisten Kinder sind vor der Beichte neugierig, was da wohl auf sie zukommen wird und nach der Beichte erleichtert und befreit.

Es kommt aber auch immer wieder vor, daß manche Schüler Angst vor der Beichte empfinden. Für sie ist es unangenehm ihre "Schandtaten" dem Priester zu sagen. Ein Schüler sagte mir, daß er deshalb vor der Beichte Angst habe, weil womöglich der Herr Pfarrer mit ihm schimpft, wenn er ihm sagt, daß er zu seiner Mutti frech war.

Nach der Beichte war derselbe Schüler sehr erleichtert. Einerseits, weil er sein Fehlverhalten gebeichtet hat und es ihm vergeben wurde und andererseits, weil der Herr Pfarrer gar nicht mit ihm geschimpft hatte, wie er es befürchtet hat.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, daß alle unsere Geistlichen sehr viel Einfühlungsvermögen, Toleranz und Verständnis unseren Schülern entgegenbringen. Dadurch wird die Erstbeichte als positive Erfahrung erlebt und die Schüler bleiben weiterhin motiviert, immer wieder in sich hineinzuspüren und etwaige Fehlverhalten zu erkennen.

Gestaltung des Beichttages

Die Erstbeichte ist für die Schüler schon deshalb etwas Außergewöhnliches, weil sie an diesem Tag keinen Unterricht haben.

In der ersten Stunde gehen die Schüler einzeln zur Beichte.

In der zweiten Stunde feiern Schüler, Priester, Tischmütter und die Religionslehrerin das Fest der Versöhnung.

Dafür haben die Tischmütter liebevoll eine festlich gedeckte Tafel vorbereitet.

Kuchen, Getränke, Kerzen und schöner Blumenschmuck machen aus dieser Feier, die aus gemeinsamem Beten, Singen, Essen und Plaudern besteht, etwas Besonderes.

Außerdem möchte ich mich bei allen Müttern, die zur Gestaltung des Festes etwas beigetragen haben, recht herzlich bedanken.

Elfriede Ettlmaier
Religionslehrerin